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Gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen ab dem Veranlagungszeitraum 2011

Ab dem Veranlagungszeitraum 2011 sind bestimmte Jahressteuererklärungen elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.

Grundlagen für die verpflichtende Übermittlung der Daten nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz sind das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz - SteuBAG, BGBl I 2008, S. 2850) und das Jahressteuergesetz 2010 (BGBl I 2010 S. 1768).

Wer zur elektronischen Abgabe der Steuererklärung verpflichtet ist, wird nachfolgend erläutert:

Einkommensteuererklärung

Ab dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Steuerpflichtige, die Einkünfte aus

  • Land- und Forstwirtschaft (§§ 13, 13a, 14, 14a des Einkommensteuergesetztes (EStG)),
  • Gewerbebetrieb (§§ 15, 16, 17 EStG) oder
  • selbständiger Arbeit (§ 18 EStG) erzielen

verpflichtet, die Einkommensteuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln.

Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung greift im Regelfall nicht, wenn Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielt werden und die Summe der übrigen Einkünfte den Betrag von 410 € nicht übersteigt (§ 25 Abs. 4 S. 1 2. Halbsatz EStG). Nähere Informationen hierzu können beim zuständigen Finanzamt erfragt werden, oder sind unter www.elster.de nachzulesen.

Eine freiwillige elektronische Übermittlung ist auch in diesen Fällen möglich.

Einkommensteuererklärung für beschränkt Steuerpflichtige

Für beschränkt Steuerpflichtige ist die Übermittlung der Steuererklärung nach Vordruck ESt 1C ab dem Veranlagungszeitraum 2013 im ElsterOnline-Portal möglich.

Andere Steuererklärungen

Die gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung – unabhängig vom Vorliegen von Gewinneinkünften – besteht auch für

  • Umsatzsteuererklärungen für Besteuerungszeiträume, die nach dem 31.12.2010 enden.
  • Gewerbesteuererklärungen und Erklärungen für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags ab dem Erhebungszeitraum 2011.
  • Feststellungserklärungen für Feststellungszeiträume, die nach dem 31.12.2010 beginnen.
  • Körperschaftsteuererklärungen sowie Erklärungen zur gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach §§ 27, 28 und 38 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) ab dem Veranlagungszeitraum 2011.

Elektronisch zu übermittelnde Unterlagen zur Steuererklärung

Eine gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung besteht auch für

  • die Anlage EÜR (Einnahmeüberschussrechnung) für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2010 beginnen.
  • die Abgabe der E-Bilanz für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 enden.
  • braun braun Green Komfort Green Komfort Paul Green Stiefeletten Paul Komfort braun Paul Green Stiefeletten Komfort Paul Stiefeletten die Gewinnermittlung aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen gem. § 13a EStG ab dem Wirtschaftsjahr 2015 bzw. beim vom Kalenderjahr abweichendem Wirtschaftsjahr 2015/2016.

braun Paul Paul Komfort Komfort Komfort Green Komfort Green Paul Stiefeletten braun Paul Green Stiefeletten braun Stiefeletten Green Ausnahmeregelungen

Zur Vermeidung unbilliger Härten kann das Finanzamt auf Antrag weiterhin die Abgabe der Steuererklärungen und Unterlagen zur Steuererklärung in herkömmlicher Form (Papier oder Telefax) zulassen. Dem Antrag ist insbesondere dann zu entsprechen, wenn die elektronische Datenübermittlung für den Steuerpflichtigen wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Steuerpflichtige nicht über die erforderliche technische Ausstattung verfügt und die Schaffung der technischen Möglichkeiten für eine Datenfernübertragung des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes nur mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand möglich wäre. Darüber hinaus ist eine unbillige Härte anzunehmen, wenn der Steuerpflichtige nach seinen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten nicht oder nur eingeschränkt in der Lage ist, die Möglichkeiten der Datenfernübertragung zu nutzen.

Möglichkeiten der elektronischen Übermittlung

Als elektronische Übermittlung im Sinne des Gesetzes gelten die authentifizierte Übermittlung sowie - mit den u.g. Einschränkungen - die Übermittlung und der Ausdruck der elektronisch übermittelten Daten (komprimierter Vordruck) unter Verwendung des von der Finanzverwaltung erstellten Softwarepakets (ERiC). Auf dem komprimierten Vordruck ist zu versichern, dass die Daten überprüft und nach der elektronischen Übermittlung keine Änderungen vorgenommen wurden. Der komprimierte Vordruck ist von Ihnen zu unterschreiben und bei dem zuständigen Finanzamt einzureichen.

Einkommensteuererklärungen, die von Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellt werden, können ab dem Veranlagungszeitraum 2017 nicht mehr als komprimierte Steuererklärung mit Übermittlung der zugrundeliegenden Daten übermittelt werden. Einzige Form der elektronischen Übermittlung einer Einkommensteuererklärung ist für Angehörige der steuerberatenden Berufe ab dem Veranlagungszeitraum 2017 somit die authentifizierte Übermittlung.

Sofern Sie Ihre Einkommensteuererklärung nicht von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe erstellen lassen, können Sie diese authentifiziert an die Finanzverwaltung übermitteln oder weiterhin als komprimierte Steuererklärung nach der Datenübermittlung bei dem für Sie zuständigen Finanzamt abgeben.

Unternehmenssteuererklärungen (z.B. USt, GewSt, KSt) sind ab dem Veranlagungszeitraum 2017 – unabhängig davon, ob diese von Ihnen selbst oder von einem von Ihnen beauftragten Angehörigen der steuerberatenden Berufe angefertigt werden – authentifiziert elektronisch zu übermitteln. Die Abgabe einer komprimierten Steuererklärung mit Übermittlung der zugrundeliegenden Daten ist für Unternehmenssteuererklärungen nur noch für Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2016 möglich.

Vorteile der elektronischen Abgabe der Erklärung

Vor der Übermittlung der Daten wird die Steuererklärung auf formale Richtigkeit geprüft. Dadurch sind weniger Rückfragen durch das Finanzamt erforderlich.

Die Übernahme der elektronischen Daten erspart die Erfassung von Steuererklärungsdaten und vermeidet Erfassungsfehler im Finanzamt.

Belege sind mit der Einkommensteuererklärung nur dann einzureichen, wenn in den Vordrucken / Anleitungen ausdrücklich darauf hingewiesen wird; im Übrigen sind diese aufzubewahren (Belegvorhaltepflicht) und nur auf Anforderung des Finanzamts einzureichen.

Es besteht die Möglichkeit der Bescheiddatenabholung. Zusätzlich zum Steuerbescheid in Papierform stehen die Bescheiddaten elektronisch zur Abholung bereit. Ihre Software kann diese mit den erklärten Daten abgleichen und Sie gegebenenfalls auf Abweichungen hinweisen.

Weitere Informationen zum Thema elektronische Steuererklärung erhalten Sie unter Legero Legero Klassische blau Halbschuhe LIMA LIMA 6pxnTzww oder http://www.esteuer.de.

Verpflichtungen für Unternehmer und Arbeitgeber

Die Finanzverwaltung unternimmt verstärkt Maßnahmen, um den Datenaustausch auf elektronischem Wege sowie das elektronische Verwaltungshandeln zu forcieren. Um eine möglichst schnelle Verbreitung dieser Verfahren voranzubringen, wurden Unternehmer und Arbeitgeber ab 2005 gesetzlich zur elektronischen Übermittlung folgender Daten verpflichtet.

Ab dem 01.01.2013 können die Umsatzsteuer-Voranmeldung, der Antrag auf Dauerfristverlängerung, die Anmeldung der Sondervorauszahlung und die Lohnsteueranmeldung nur noch mit elektronischem Zertifikat übermittelt werden. Grundlage hierfür ist § 6 Abs. 1 der Verordnung über die elektronische Übermittlung von für das Besteuerungsverfahren erforderlichen Daten, Steuerdatenübermittlungsverordnung (StDÜV) in der ab dem 01.01.2013 geltenden Fassung.Der Erwerb eines Zertifikats erfolgt über die Registrierung am ElsterOnline-Portal. Informationen zu den Möglichkeiten der Registrierung sowie dem Erwerb eines Zertifikats erhalten Sie unter www.elster.de.

Gesetzliche Grundlagen

  • Paul Green Komfort braun Komfort Stiefeletten Green braun Green Stiefeletten braun Stiefeletten Komfort Paul Paul Green Komfort Paul Elektronische Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen: Nach Art. 1 und 5 des Steueränderungsgesetzes 2003 vom 15. Dezember 2003 (BStBl 2003 Teil I Seite 710 ff) sind Unternehmer und Arbeitgeber ab dem Besteuerungszeitraum 2005 verpflichtet, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen elektronisch über das Verfahren ELSTER abzugeben (§ 18 Abs. 1 UStG, § 41a EStG).
  • Elektronische Übermittlungen von Lohnsteuerbescheinigungen: Arbeitgeber mit maschineller Lohnabrechnung sind verpflichtet, der Finanzverwaltung die Lohnsteuerbescheinigungen (§ 41b EStG) ebenfalls künftig elektronisch über das Verfahren ELSTER-Lohn zu übermitteln. Dies gilt erstmals für die Lohnsteuerbescheinigungen des Kalenderjahres 2004.

Ausnahmeregelungen

Zur Vermeidung unbilliger Härten auf Seiten der Unternehmer und Arbeitgeber kann das Finanzamt in Ausnahmefällen auf Antrag weiterhin die Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung bzw. der Lohnsteuer-Anmeldung in herkömmlicher Form (Papier oder Telefax) zulassen. Dem Antrag ist insbesondere dann zuzustimmen, wenn dem Arbeitgeber bzw. Unternehmer die für die Übermittlung erforderliche Schaffung der technischen Voraussetzungen nicht zuzumuten ist.